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Hydraulischer Abgleich

Wenn ein Wärmeverteilnetz hydraulisch nicht abgeglichen ist, verteilt sich das Wasser immer so, dass es den Weg des geringsten Widerstandes geht. In der Praxis bedeutet das, dass durch den Heizkörper, der am dichtesten an der Pumpe platziert ist, sehr viel Wasser fließ, und an dem Heizkörper, der am weitesten entfernt ist, gar nichts ankommt. Wenn zu viel Wasser durch einen Heizkörper fließt, dann kann die angelieferte Energiemenge vom Heizkörper nicht ordentlich in nutzbare Wärme für den Raum umgesetzt werden und fließt mit viel zu hoher Temperatur zum Heizkessel oder zum Speicher zurück. Um nun sicherzustellen, dass auch der letzte Heizkörper in einem nicht abgeglichenen System doch noch etwas Energie abbekommt, wird in der Praxis häufig die Pumpenleistung erhöht. Das wiederum verschärft das Problem an dem Heizkörper, der dicht an der Pumpe platziert ist, umso mehr. Starke Fließgeräusche oder Pfeifgeräusche in den Heizkörpern signalisieren diesen Zustand akustisch.

Warum wird es dann trotzdem irgendwann warm?
Erst, wenn die nah an der Pumpe platzierten Heizkörper die Räume hinreichend erwärmt haben, registrieren die Thermostatköpfe das und schließen die Heizkörperventile nach und nach. Danach sucht sich das Wasser wieder den Weg des geringsten Widerstandes und strömt jetzt stärker durch die darüber liegenden Heizkörper. So kommt langsam und sehr ungleichmäßig die Wärme ins Gebäude und es wird warm. Bis dahin ist aber viel Pumpenleistung aufgebracht worden, es hat sehr lange gedauert und es ist unnötig viel Brennstoff verbraucht worden. Das muss nicht sein.

Wenn durch jeden Heizkörper nur soviel Energie (Wasser) fließt, wie dieser auch effektiv umsetzen kann, dann kann die Pumpe gleichzeitig alle Heizkörper versorgen. Somit wird es überlall gleichmäßig warm. An jedem Heizkörper stellt sich dann auch eine vernünftige Temperaturspreizung ein, die dazu führt, dass deutlich kälteres Wasser wieder zum Heizkessel zurückfließt und dort für höhere Effizienz des Wärmeerzeugers sorgt. Ggf. werden bei größeren Anlagen noch Armaturen eingebaut, die es ermöglichen, einzelne Bereiche des Netzes gesondert einzustellen. Das spart zwischen 10 und 15% Brennstoff. Ferner kann die Pumpenleistung drastisch zurückgenommen werden. Wenn dann noch elektronisch geregelte Pumpen zum Einsatz kommen, lassen sich die Stromkosten bis zu 80% reduzieren.

 

Solche Optimierungsmaßnahmen werden derzeit vom Staat mit 25% der Kosten gefördert. Wir haben uns darauf eingerichtet, die Systeme schnell und kostengünstig zu ertüchtigen.

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